Petras Tagebuch

Aufs Reisen vorbereiten

Im Mai beabsichtige ich, mit dem Flugzeug nach Paris zu fliegen. Die Entscheidung für den Flug wurde eindeutig durch den Preis bestimmt. Die Bahn wäre viel zu teuer gekommen, obwohl ich nicht gerne fliege. Daraus erklärt sich auch, dass ich mich mit Flughäfen so gar nicht mehr auskenne. Und schon gar nicht mit dem BER, der mit neun Jahren Verzögerung im Oktober 2020 eröffnet wurde.
Eine sehr gute Freundin, die plant mit dem gleichen Flugzeug zu fliegen, kennt den BER genauso wenig wie ich. Also beschlossen wir, gemeinsam den Flughafen zu besichtigen. Es war gar nicht so einfach einen gemeinsamen Termin zu finden, weil im letzten Moment, insgesamt drei Mal, die streikende BVG dazwischen kam. Irgendwann gelang es dann doch noch.
Wir trafen uns im Untergeschoss des Flughafens und besichtigten es erst einmal. Wir wollten genau wissen, wo wir am günstigsten in die Bahn einsteigen, damit wir schnell an Aufzug und Rolltreppe kommen.
Es war gar nicht so schwer, die Wege zu finden. Allerdings ergab unser Vorhaben Sinn, weil wir nicht wissen, wie nervös wir am Abflugmorgen sein werden.
Wir fanden schnell unser Check-in und hatten das große Glück, auf einen Mitarbeiter unserer Fluggesellschaft zu treffen, der auskunftsfreudig war. Wir lernten, dass wir uns bereits einen Tag früher einchecken sollten, da diese Fluggesellschaft die Maschinen überbucht und die Letzten nicht mehr mitgenommen werden. Das war wichtig zu wissen. und wir machten uns auf den Heimweg.
Im Untergeschoss angekommen trafen wir einen Bahnmitarbeiter, der all unsere Fragen über Verbindungen und Umsteigemöglichkeiten beantwortete. Voller Zuversicht sehe ich nun unserer Reise entgegen.